Institut für Kreativität und Pädagogik, Marielle Seitz - München

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Fotos Kurswochenende

Feedback 1. Kurs KREATIVpädagogik

Kursteilnehmer KREATIVpädagogik berichten

Edna Rasch: Die KREATIVpädagogik-Fortbildung war das Beste, was mir passieren konnte: das Gelernte und dort Erlebte bereichert mich dauerhaft sowohl als Lehrerin als auch als Künstlerin und Mutter! Ich wünsche jedem Kind, dass es in seinem Umfeld mindestens eine bei Marielle Seitz ausgebildete Pädagogin trifft.

Adelinde Wanner: Ich hab schon zahlreiche Kurse und Fortbildungen belegt, aber dieser Kurs in KREATIVpädagogik war einzigartig! Nette Begegnungen, Menschen, die dasselbe Interesse verfolgen und hoch motiviert neue Ideen kennen zu lernen. Neue liebevolle Kontakte und drumherum ein Netz gespannt mit interessanten, kreativen Ideen. Eine hoch motivierte Atmosphäre und alle hatten die Bereitschaft, etwas Neues zu lernen. In diesem Kurs geht man nicht nur mit einer Fülle an Bildung nach Hause, sondern auch mit einer Veränderung seiner selbst. Mir hat es einen neuen Lebensweg aufgezeigt.

Carola Holand: Ich hab die Kurswochenenden sehr genossen. Nach jedem Wochenende hatte ich das Gefühl, es war wieder etwas dabei, von dem ich sehr beeindruckt war, das ich so noch nicht in meiner Erfahrungswelt hatte. Klasse waren natürlich die Tage, an denen wir selber ausprobieren konnten, wie bei Klaus Zöttl im Atelier die Erdfarben, dass mess-painting mit Liane Schoefer-Happ, die Collagen bei Prof. Hakon Ruprecht, zu erfahren, wie Blinde malen/zeichnen… Liebe Marielle, du hast uns da abgeholt, wo wir standen und mitgenommen, begeistert, bist auf unsere Wünsche eingegangen, wo es ging. Ich habe das Gefühl, sehr viel gelernt zu haben. Aber auch die Gruppe hat viel gegeben, alle haben sich eingebracht und man hatte das Gefühl, von jedem ein Geschenk mitbekommen zu haben. Das Wochenende in der Galerie Steinzeit war natürlich der krönende Abschluss. Die Atmosphäre war genial, wozu natürlich auch das schöne Wetter beitrug. Ich danke dir, liebe Marielle für diesen außergewöhnlichen Kurs. Ich danke dir dafür, dass du uns in jedem Moment von Grund auf ernst genommen hast.

Erika Wimmer: Der Markt bietet mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, um unsere Kinder von Fernseher und Computer weg zu locken und Anreize außerhalb der Medienwelt zu schaffen. Marielle Seitz zeigt in ihrem Kurs, welche Vielfalt sich bietet, unsere Kinder mit meist einfachen Mitteln in ihrer Kreativität und Phantasie zu fördern und sie ihre eigenen Stärken ans Licht befördern zu lassen. Durch ihren immensen Schatz an Wissen, Phantasie und Einfallsreichtum hat sie uns an jedem Kurswochenende zum Staunen und Neuerleben gebracht. Selbst erfahrene Pädagogen konnten ihren eigenen Kreativfundus erweitern und ausbauen. Spannende Besuche bei Künstlern und Ausstellungen der vielfältigsten Art bereicherten den Kurs. Die Ausbildung ist jedem an’s Herz zu legen und zu empfehlen, der in seiner kreativen Arbeit die Kinder wirklich abholen und sie auf ihrem ureigenen Weg bestärken möchte.

Susanne Schiele: Für mich als Grundschullehrerin ist es ein Graus, in den verschiedenen Schulen oft Klassenweise nahezu identische „Kunstwerke“ betrachten zu müssen und dabei genau zu wissen wie lehrerzentriert und produktorientiert diese entstanden sind. In Marielle habe ich endlich eine Person gefunden, für die es wichtig ist, die in jedem Kind innewohnende Schöpfungskraft zu wecken. Sie sieht künstlerisches Schaffen vor allem als einen individuellen Prozess, zu dem jedes Kind fähig ist. Der Kreativitätsbegriff ist dabei nicht nur auf Bildnerisches Gestalten festgelegt. Kreativität hat – wird diese gefördert – positiven Einfluss auf die gesamte kognitive und emotionale Entwicklung eines Kindes. Deshalb muss dem Kunstunterricht – und zwar einem qualitativ hohen – eine größere Bedeutung in den Schulen beigemessen werden. Marielle hat mich mit ihrem Kurs darin bestärkt, dass diese Erkenntnis unser Leben und Erleben positiv prägt. Diese Erfahrung möchte ich weitergeben.

Kursteilnehmer Sandfeldtherapie berichten

Ruth-Andrea Wendebourg: Einen besonderen Dank an dich liebe Marielle auch für die Sandfeldtherapiearbeit. Dass sich soviel davon entfaltet und zu einem neuen, schönen und lebendigen Puzzle zusammengesetzt hat, war eine große Entdeckung. Und der Sand ist ein wunderbar lebendiges Medium für meine Religionspädagogische Arbeit geworden. Dass du zudem die Menschen immer wieder neu zusammen bringst, ist sehr spannend. Ich wünsche dir weiterhin alles gute und viele neue Projekte mit der wunderbaren Erfahrung im Rücken, dass deine Arbeit Menschen begeistert und du selbst – 10 Jahre nach dem Tod deines geliebten Mannes – ein Mittelpunkt kreativer Arbeit bist.

Inge Reiner: Marielle Seitz hat mit der „Sandwanne“ und dem Buch „Schreib es in den Sand“ ein nahezu unermessliches Überlegungs- und Erfahrungsfeld geschaffen. Man spürt die vielen Vorüberlegungen und die langen Wege mit den Kindern zusammen. Das ist nicht graue Theorie, es sind Gedankengänge voller Spannung.Eben weil genaue Kinderbeobachtung zugrunde liegt, sind die Ideen sehr nahe am Kind entwickelt. Sie sind hilfreich und beeindrucken in der Vielfalt der Möglichkeiten.Durch den systematischen Aufbau der Schwierigkeiten wird aus dem Sandspiel durch die immer differenzierteren Erfahrungen auch ein Lernspiel.

Die Lust bleibt, der Spaß führt das Kind weiter zu neuen Entdeckungen und Erfindungen, mehr und mehr verwirklicht sich das Kind selbst, d.h. im Wortsinne: Planung, Bewegung, Spur in der Vorstellung und Spur im Sand werden identisch, werden Wirklichkeit. Bildmuster in unserem innersten Sein werden „geäußert“ und real sichtbar.
Die Sandwanne ist sozusagen die Projektionsfolie, der choreographische Grund, das Spielfeld mit 1000 Möglichkeiten. Man kann sie selbst bauen oder fertig beziehen. Die Firma Dusyma hat die Ideen von Marielle Seitz aufgegriffen und in eine sehr gute Form gebracht. Das dazugehörige Buch „Schreib es in den Sand“ steckt voller Anregungen für die praktische Arbeit mit Kindern in Kindergärten, Horten, Schulen, in der Ergotherapie und auch in Familien.Diese Methode lässt sich, das hat sich schon gezeigt, vorzüglich einsetzen bei Fortbildungen zu verschiedenen Themen, z. B. „Vorschulische Förderung“, Lernen im Spiel“, „Sand als Grundelement in der kindlichen Entwicklung“, „Zeichnen und Zeichensprache“ u.v.m. Es gibt zahlreiche und begeisterte Rückmeldungen aus der Praxis.

Die Kinder sind unglaublich konzentriert. Man spürt die Freude an ihren Entdeckungen und den Stolz auf ihr Können, denn – und das ist sehr wesentlich – Fehler gibt es hier nicht. Das wird auch für viele behinderte Kinder eine Möglichkeit sein, festzustellen, dass sie eigentlich doch so viel können. Man kann hier ohne Worte sprechen. Dabei sind die Kinder dann ausgeglichen und entspannt. Sie verlieren das Zeitgefühl und wollen nicht aufhören. Das ist ja nicht das schlechteste Zeichen!

Artikel Wolfgang Löscher